gesachtes vom 14.11.2005

Edi & seine Muschi

Edi & seine Muschi
Was soll man von einem Typ halten, der seine Ehegattin ‘Muschi’ nennt? Ist er frauenfeindlich und reduziert seine Olle auf ihr Geschlechtsteil? Weiß er vielleicht gar nicht um die Doppelbedeutung des als Kosenamens benutzten Wortes? Oder steht er genauso selbstbewusst und männlich dazu wie seine Frau, die ihn möglicherweise ‘Pimmel’ nennt? Man weiß es nicht beim Stoiber Edi. Obwohl man so viel weiß über ihn – denn er hat eine sehr gut gemachte (…und das ist ernst gemeint…) Website mit vielen Bildern und Details aus seinem Leben. Und die bilden den Schlüssel zu seinem Verhalten der letzten Wochen, das für einen Nicht-Oberbayern nicht wirklich nachvollziehbar ist.

Die Codewörter lauten: Dormagen, Oberaudorf, Geretsried und Wolfratshausen.
Aus Dormagen stammt seine Mutter – ein schweres Erbe, denn der gemeine Dormagener zeichnet sich vor allem durch seine Geruchs- und Geschmacklosigkeit aus und durch seine UNENTSCHLOSSENHEIT! Ja, Dormagen ist nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht Düsseldorf, nicht K**n. Dormagen wird ewig dazwischen sein. Nicht einmal der Neusser möchte mit dem Dormagener gemein gemacht werden, und das will was heißen.
In Oberaudorf ist er geboren, dort ging er zur Schule. Damit teilt er ein schweres Schicksal mit dem Poldikumpel Schweini. Der muss bekanntlich an der Geflügel-Bifi nagend seine Ex-Kameraden auf dem Fußballplatz zum Hühnertanz animieren. So etwas läuft in Oberaudorf unter ‘Gaudi’. Mir blieb dies in meiner Kindheit auch nicht erspart, weil mein Vater, gebürtig aus Stettin, eine schwer erklärbare Liebe zu den Bergen in sich trug und uns deshalb mehrfach in die Sommerfrische nach Oberaudorf zwang. Die Zusammenstöße mit der Dorfjugend (mehrheitlich körperlich leicht missgebildet und geistig zurückgeblieben…)
haben mich vermutlich gegen alles Oberbayerische allergisch gemacht.
In Geretsried begann des Edis Karriere und Liebe (oder war’s umgekehrt?). Jedenfalls jobbte die spätere Muschi, die damals noch Karin hieß, bei der dortigen Sparkasse und besuchte (Wieso eigentlich? Hormonell bedingte Vorlieben für stramme Bayernwaderln? Oder doch was Perverses?) gelegentlich die Spiele des Ballclub Farchet (der heute unter BFC Wolfratshausen firmiert). Dort kickte auch der Stoiber Edi, ein hoch aufgeschossener, spitznasiger Blondschopf, der sich zwar wegen einer Knieverletzung vorm Barras drücken konnte, aber für’n Fuppes immer noch fit genug war. Geretsried ist eine ‘junge Stadt’ – sie entstand nach dem Krieg auf dem Gelände einer Munitionsfabrik, weil der gemeine Oberbayer mit den Ostdeutschen, die scharenweise aus dem Sudetenland und sonstwoher angetrieben kamen, nicht in einem Ort zusammen leben wollte. So wurde Geretsried an der Isar das Ganz Große Ghetto … und ist es noch heute. Farchet ist übrigens nur einen Hauch Bayerischer: eine Einfamilienhaussiedlung für diejenigen, die keinen eigenen Hof hatten. Auch die Muschi wurde von ihren Eltern vorm Iwan gerettet und nach Geretsried verbracht. Nachdem sie sich den Edi geangelt und sich zur Strafe ihren Kosenamen eingefangen hatte, bezog das junge Paar Quartier in eben jenem Geretsried, in dessen CSU-Kampfgruppe der Edi bis auf den heutigen Tag Mitglied ist.

Wie gesagt: Entsprechend der bayerisch-provinziell-arroganten Attitüde ist Geretsried sowas von bäh-bäh, dass jeder, der dort wohnt (und nicht vom örtlichen Drogenhandel profitiert…) dort weg will. So auch der Edi und seine Muschi. Was lag näher als Wolfratshausen, der Fratze der bayerischen Bourgoisie? Man bezog dort eine superbescheidene Doppelhaushälfte, die auch heute noch Zentrum der Muschibrut ist.

Nur wer diese Orte im Leben des Stoiber Edi analysiert, wird verstehen, warum der Muschigatte so rumeiert.


[ von Rainersacht um 14:31 in diewelt ] [ 07964 x gelesen ] [ es wurde 2x was dazu gesacht ] [  ]

es wurde 2x was dazu gesacht

  1. [...] Ja, da hatter Recht, der Muschi-Ede. Er hat sich ja auch 1982 für das Verbot des Films “Rambo” eingesetzt und 1985 und 1988 bei den weiteren Rambo-Folgen auch wieder. Leider erfolglos. Auch Chuck Norris konnte er nicht verhindern. Dabei waren alle diese Filme rassistisch und prowestlich. Moment! “Tal der Wölfe” (Kurtlar Vadisi Irak) ist zwar rassistisch im Allgemeinen sowie antiamerikanisch und antisemitisch im Speziellen, aber leider nicht prowestlich. Schade, schade, dann müssen wir den Film leider, leider verbieten. Wäre er nur antisemitisch, okay, dann wäre er in Deutschland und Israel verboten, in allen anderen Ländern aber nicht. Wäre er nur rassistisch, dann dürfte er überall gezeigt werden. Dass er aber antiwestlich und vor allem anti-AMERIKANISCH ist, das geht gar nicht. [...]

    [ pingback von Rainer sacht » Ede will Türk-Rambo verbieten am 19.02.2006 um 22:44  ]

  2. [...] der Muschi-Mann, hat Blähungen. Schlimme Blähungen, die seinem Hirnkasten entweichen, auf dass dort das Vakuum [...]

    [ pingback von Rainer sacht » Stoiber & das gesunde Volksempfinden am 25.03.2007 um 21:05  ]

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Die Kommentarfunktion ist zur Zeit leider deaktiviert.