
Die deutsche Scheißzeitung titelt “Irrer TV-Auftritt” und suggeriert damit, dass Susanne Osthoff bei ihrem ZDF-Interview mit Marietta Slomka total neben der Spur gewesen sei. Nun kann man auf den Seiten von ZDF heute sowohl das gesendete Gespräch als auch ein vollständiges(?) Gesprächsprotokoll abrufen. Tatsächlich verhält sich Frau Osthoff im Interview nicht so wie man das von mediengeübten Politikfuzzis gewohnt ist. Es lohnt sich, das Interview einmal genauer zu analysieren. Dazu einige Vorbemerkungen zur Interview-Situation:
Zwischen Mainz/Berlin und Doha/Katar ergeben sich beim Live-Interview Zeitdifferenzen, die es bisweilen so erscheinen lassen als ob Susanne Osthoff nicht auf die Fragen von Mariette Slomka reagiert. Zudem scheint es Probleme mit der Tonübertragung zu geben…
- Sie versucht, eine Botschaft zu übermitteln. Nämlich über ihr Projekt und dessen humanitäre Bedeutung; es geht um die Restaurierung einer ausgegrabenen Karawanserei aus dem 18. Jahrhundert in der Nähe von Mossul. Dieses Projekt läuft unter der Schirmherrschaft der entsprechenden irakischen Behörde und wird von der deutschen Botschaft im Irak gefördert, mit insgesamt 15.000 Euro im Jahr 2005. Das Projekt ernährt derzeit rund 40 Familien.
- Gleichzeitig versucht sie klarzumachen, dass sie in der Gefahr stand, als israelischer Geheimdienstoffizier angesehen zu werden – dahinter steckt die nachprüfbare Tatsache, dass Israel im Irak massiv geheimdienstlich aktiv ist. Der Verdacht, dass Susanne Osthoff für – welchen auch immer – Geheimdienst tätig war, wurde auch in deutschen Medien geäußert.
- Ihre Anmerkung, dass sie an einem Freitag entführt wurde, als an einem Tag, an dem in allen islamischen Ländern u.a. die Banken geschlossen haben, bezieht sich auf zwei Verdächtigungen: Dass sie versucht haben soll, die Mittel der Botschaft für ihr Projekt noch schnell vor Jahresende abzuheben und dass sie sich möglicherweise selbst bereichert habe.
- Susanne Osthoff weicht auf die Frage nach den Details der Entführung aus – klar, sie wurde ja nach der Freilassung mehrere Tage lang von deutschen Geheimdienstleuten rund um die Uhr verhört und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dazu genötigt, ebendiese Details nicht öffentlich zu präsentieren.
- Slomkas Fragen sind teilweise nackte Klischees im Stile von Sportreportern: Was ist in ihnen vorgegangen… Frau Osthoff versucht – wenn auch sehr unzulänglich – klarzumachen, dass eine solche Entführung nicht bloß ein Unfall ist sondern erstens von langer Hand vorbereitet und zweitens Teil einer komplexen Folge von Drohungen und Bestechungen ist. Mit dieser Komplexität sind deutsche Journalisten durchgehend überfordert.
- Susanne Osthoff weist (indirekt) zu Recht darauf hin, dass alle Teilübersetzungen ihres Interviews auf Al-Dschasira sowie die Zitate daraus zumindest unpräzise, wenn nicht falsch sind. Ein altes Problem: Deutsche Medien scheinen nicht in der Lage zu sein, Dolmetscher zu beschäftigen, die genau aus dem Arabischen übersetzen. Statt dessen werden in der Regel Übersetzungen ins Englische rückübersetzt…
- Ihre Schilderungen der Probleme mit der deutschen Botschaft zeichnen ein übles Bild: Man habe ihr die paar Euros unter schwersten Auflagen gegeben, man habe ihr mit Gerichtsverhandlungen gedroht etc. pp – es deckt sich mit dem, was man aus anderen Quellen über deutsche Diplomaten in arabischen Ländern hört.
Überhaupt: Eines der Probleme rund um den Fall Susanne Osthoff scheint ein Problem von Sprache und Kultur zu sein. Zwischen einer westeuropäischen Kultur und den arabischen Kulturen gibt es offensichtlich keine Brücke. Das zeigt sich immer wieder an der Frage nach Übersetzungen von Al-Dschasira-Meldungen und -Interviews, aber auch bei der Übertragung von vermeintlichen Al-Qaida-Dokumenten. Man kann das Arabische nicht ins Deutsche übersetzen, ohne die kulturellen Unterschiede des Sprachgebrauchs zu berücksichtigen.
Nein, Susanne Osthoff war nicht verwirrt, sie stand unter erheblichem Stress – unter dem Stress, zwischen zwei Kulturen zu leben, die nicht mehr miteinander sprechen können.


Rainer, Rainer…. Frau Osthoff schein ja ne Obsession auf dieser Seite zu werden. Ich finde nach wie vor du liegst total daneben. 1. Schleier und Firlefanz sind keine gute Methode um Brücken zwischen hier und dort zu bauen. Das finde ich gut so. Was ein Schleier bedeutet hat Alice Schwarzer gut analysiert. (Leider weis ich nicht wie ich die schicken Links hinbekomme). 2. Die Entführung ist abgesehen von der politischen Dimension, Frau Osthoffs Schicksal und die Millionen die geflossen sind hätten auch den 40 Familien im Norden Mossuls gut getan. 3. Von allem was ich von Frau Osthoff gelesen habe kann ich mir gut vorstellen, dass sie den Friedensnobelpreis, sollte sie ihn bekommen, garantiert als blödes Wessiding brüsk zurückweisen wird.
[ gesachtes von frani am 29.12.2005 um 09:45 ]
[...] Rainer sacht » Osthoff verwirrt? [...]
[ pingback von 1.4.all am 29.12.2005 um 10:37 ]
@frani: a) Dass Susanne Osthoff im ZDF-Interview verschleiert erscheint, hat weniger etwas mit irgendwelchen islamischen Dingen zu tun (im Irak trägt sie lediglich Kopftuch…) sondern mit der Tatsache, dass sie aus verständlichen Gründen keine aktuellen Fotos von sich wünscht.
b) Es sind sicher nicht “Millionen” geflossen – anhand vergleichbarer Fälle kann man davon ausgehen, dass die Summe im mittleren fünfstelligen Bereich lag.
c) Ja, möglich, dass sie Preise ablehnen würde. Aber ihre brüske Zurückweisung gilt den Bürokraten und den Medien, beides kann ich bestens nachvollziehen.
[ gesachtes von Rainersacht am 29.12.2005 um 11:07 ]
Rainer dankt Osthoff
[ trackback von Helgoländer Vorbote am 29.12.2005 um 12:59 ]
Will ja nicht nerven, aaaaber…. die Verschleierung hat für mich andere Gründe wie du angibst, denn tags zuvor durften wir Frau Osthoffs Antlitz noch bei Al Jazira (oder wie auch immer das geschrieben wird) bewundern. Möchte aber nicht weiter rumspekulieren. Die neusten Entwicklungen (siehe sueddeutsche.de: Robert Osthoff: In Nervenklinik eingeliefert) lassen für mich immer deutlicher erkennen, dass dieser „Fall“ auch eine familieäre Dimension beinhaltet, die meiner Meinung privat bleiben muss. Bin mittlerweile der Ansicht, dass die ganze Geschichte erst mal aus der Öffentlichkeit herausgenommen werden sollte.
Übrigens Danke für die meiner Meinung nach nachvollziehbare Erklärung wie Übersetzungsfehler in deutschen Medien zustandekommen und für die Angabe einer ungefähren Lösegeldübergabe. Habe keine Ahnung davon, denn ich bin kein (Achtung, outcomming:) Journalist, wie der Helgoländer Fischkutter vermutet. Just for the records. Möchte nicht das der Journalismus in Deutschland unter meinen Kommentaren leidet.
[ gesachtes von frani am 29.12.2005 um 18:21 ]
@frani: Ja, da gebe ich dir absolut Recht – der Fall hat ganz offensichtlich auch eine private Dimension (siehe Susanne Osthoffs Bemerkung zu den Aktivitäten ihrer Schwester), und die hat in der Öffentlichkeit nix verloren.
Das bestätigt aber nur die unglaubliche Komplexität der ganzen Sache, die eben nicht – wie deutsche Journalisten es auf breiter Front tun – ein- oder zweidimensional und ohne echte Recherche zu behandeln ist.
Neuestes Gerücht (die Quelle möchte ich nicht angeben): Frau Osthoff hat sich entführen LASSEN, um der beteiligten Gruppe Geld zu beschaffen, von dem ein Teil ihren 40 Familien zufließen soll. Wie gesagt, ein Gerücht…
[ gesachtes von Rainersacht am 29.12.2005 um 19:05 ]
Undankbare Osthoff oder die Betrügerin Osthoff
Die langweilt gewaltigst!!
Was ist das für ein Mensch, der sich trotz Warnungen in einem Land aufhält, im dem der Aufenthalt für Ausländer in den meisten Fällen tödlich endet?
Jemand der blind und taub ist und die Medien nicht verfolgt, jemand der für die Medien arbeitet oder jemand der sich aus der Bombenstimmung einen Vorteil errechnet.
Anscheinend zählt die Susanne Osthoff zu letzterem und erkannte, daß sich mit Entführungen im Irak viel Geld machen läßt, besonders wenn man schon seit Jahren mit dem einheimischen Fahrer liiert ist.
Der deutsche Steuerzahler kam ja auch für sie auf, ohne eine Frage zu stellen. Es ist ja Weihnachten, zwar nicht für Moslems, aber für die spendenfreudigen Deutschen.
Die selbstverständlich eingeweihte, betroffene Familie der radikalen Muslimin Osthoff erschlich sich anfänglich sogar bei mir Mitgefühl. Bis die die Nachrichten sich überhäuften und die Mediengeilheit der Mutter und des psychisch gestörten Bruders offensichtlich wurde.
Warum sind sie nicht für das Lösegeld aufgekommen? Warum haben sie nicht einen Teil beigesteuert?
Was geht es Deutschland an, wen der Susanne Osthoff das Geld nicht mehr reicht? Viele von uns Steuerzahlern geht es finanziell auch nicht gerade rosig.. aber für die Osthoff müssen wir zahlen?
Doch etwas ist mit den verbündeten Osthoff- Entführern schief gelaufen – den will sie wieder dorthin zurück!
Zurück? In das Land wo sie angeblich gegen ihren Willen festgehalten, mißhandelt, verkauft und nur gegen Lösegeld freigelassen wurde? Da würde ich erst mal nicht mehr hin wollen!
Damit der Fake jetzt nicht auffällt und sie das Lösegeld nicht zurück zahlen muß, entzieht sie sich der Öffentlichkeit, anstatt sich bei den Steuerzahlern, Rentnern, Schülern, Studenten und Kranken für ihr Geld zu bedanken.
Irgendwie kann man sie sogar verstehen: bei so vielen Lügen verliert man schnell mal den Überblick.
Na dann Deutschland, spar schon mal für das nächste Osthoff-Lösegeld, das Geld kommt durch die MwSt-erhöhung, die Arbeitslosengelderkürzung und die Rentenkürzung schon wieder rein.
[ gesachtes von Sophie am 30.12.2005 um 18:17 ]
@Sophie: Ich lass deinen von jeglicher Sachkunde ungetrübten Senf hier einfach mal stehen. Vielleicht können andere Besucher daran einmal ganz hautnah ablesen, was die bewusste Verblödung der deutschen Medien anrichten kann.
Wenn du magst (was ich nicht glaube) und/oder kannst (was ich auch für unwahrscheinlich halte), dann kannst du ja mal folgende Fragen beantworten:
a) “Viel Geld”: Wieviel Geld ist denn deines Wissens geflossen?
b) “Radikale Muslimin”: Wie kommst du darauf, dass Susanne Osthoff Muslimin bzw. radikal ist?
c) “mit dem einheimischen Fahrer liiert”: Wie kommst du darauf? Ein solch abstruse These hat ja nicht mal die BLÖD-Zeitung aufgestellt…
d) Was ist sonst noch mit dir nicht in Ordnung? Kann man dir irgendwie helfen?
[ gesachtes von Rainersacht am 30.12.2005 um 18:28 ]
Ja natürlich, tut mir leid. Hier meine Wissensquellen:
a) http://www.stern.de/politik/deutschland/:Osthoff-Entf%FChrung-Eigentlich-L%F6segeld/551774.html
Zitat
…Kaum ist das Entführungsopfer Susanne Osthoff wieder frei, wird über die mögliche Zahlung eines Lösegelds spekuliert. Experten gehen davon aus, dass es einen “Deal” gegeben haben muss….
http://n24.de/politik/ausland/index.php/a2005121916023079195
Zitat:
….Eigentlich zahlen alle, die Geiseln frei bekommen haben, Lösegelder”, sagte der Nahostexperte Peter Scholl-Latour am Montag der Nachrichtenagentur AP…
und die geben sich nicht mit 1600 € 75 cent zufrieden
b) http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/64/51/76/6451762.html
Zitat:
….Osthoff spricht perfekt Arabisch und war mit einem Iraker verheiratet. Aus dieser Ehe hat sie eine zwölfjährige Tochter, die in Deutschland lebt. In der Region Ninive, wo sie entführt wurde, arbeitete die zum Islam konvertierte Archäologin am Aufbau eines Kulturzentrums….
Daß sie radikal ist zeigt ihre vermummende Kleidung und diese Entführ-geld-press-aktion sehr deutlich!
c) Meinste der “Fahrer” fährt sie für lau? Geld hatte sie ja keines mehr.. Männer! Ich vertau mich doch keinem Iraki einfach so an ;)
d) nö
[ gesachtes von Sophie am 30.12.2005 um 19:40 ]
a) Na gut, wer dem Schollatollah und dem selbsternannten Terrorismusexperten Tophoven glaubt … ich tu es nicht. Tatsache ist, dass es keinerlei offiziellen Aussagen zur Zahlung eines Lösegeldes an irgendwen gibt. In verschiedenen Quellen ist von insgesamt 17.000 Euro die Rede.
b) Wikipedia gibt folgende biografische Daten an (denen ich vertraue):
Osthoff ist Archäologin und hat einen Studienabschluss in vorderasiatischer Archäologie, Semitistik und Osteo-Archäologie. Sie studierte beim Doyen der vorderasiatischen Archäologie, Barthel Hrouda, der sie auch für Grabungskampagnen im Nahen Osten auswählte. Ihre Magisterarbeit trägt den Titel „Der Spiegel im Vorderen Orient“.
Sie hält sich nach Presseinformationen seit 1991 im Irak auf und hat unter anderem Medikamente und medizinische Geräte für die Bevölkerung geliefert sowie archäologische Forschungen betrieben. Schon seit 1984 hatte sie mehrere Studien- und Ausgrabungsreisen unter anderem in die Türkei, nach Syrien, Jordanien, in den Irak und den Jemen unternommen.
Seit 1998 arbeitet sie als Beraterin, Organisatorin und Trainerin für die Münchner Unternehmensberatung faktorM. im Bereich »interkulturelles Management«. Sie betreut auch im Rahmen der Kinderhilfe Irak (früher: Direkt-Hilfe Irak) ausländische Patienten in Einrichtungen des bayerischen Gesundheitswesens und initiiert, koordiniert und berät Projekte zum Aufbau des Gesundheitswesens im Irak.
Für ihr Engagement im Irak 2003 erhielt Osthoff im Februar 2004 den Tassilo-Preis für Zivilcourage der Süddeutschen Zeitung[1].
Am 23. Mai 2003 erschien ein Artikel auf der Titelseite der New York Times [2], in dem Susanne Osthoff die Zerstörung der Ausgrabungsstätten von Isin im Irak dokumentierte. Dort hatte sie bei mehreren wissenschaftlichen Grabungskampagnen bis 1989 mitgearbeitet.
Neben dem Gesundheitswesen engagierte sie sich u.a. auch für den Erhalt einer osmanischen Karawanserei aus dem Jahr 1796 in Mossul (Beit al Tütünj). Es gelang ihr, dafür am 18. Mai 2005 eine Aufbauhilfe über 40.000 € vom Auswärtigen Amt bewilligt zu bekommen, dessen erste Rate bereits an die irakische Antikendirektion überwiesen wurde. Die Zahlungen wurde mittlerweile auf Grund von Zweifeln an der Arbeit Osthoffs eingestellt.
Bis Mai 2005 war sie in Glonn im Landkreis Ebersberg beim Einwohnermeldeamt gemeldet und hat sich dann dort abgemeldet. Ihr neuer Wohnort ist nicht öffentlich bekannt. Sie war in den 1990er Jahren mit dem jordanischen Araber Salem Bachan aus dem Stamm der Schammar verheiratet. Bachan lernte Osthoff bei einer archäologischen Ausgrabung kennen. Nach einer kurzen Zeit der Ehe leben sie heute wieder getrennt. Ihre gemeinsame 12-jährige Tochter Tarfa lebt in einem bayerischen Internat, weil für Susanne Osthoff der Irak für das Kind zu gefährlich erschien [3]. Osthoff spricht nach eigenen Angaben fließend Arabisch, davon mehrere Dialekte [4] und ist zum Islam konvertiert.
c) Wieso für lau? Wieso hatte sie angeblich kein Geld mehr? Warum sollte sie dem Fahrer nicht vertrauen – sie lebt doch lange genug im Irak.
[ gesachtes von Rainersacht am 30.12.2005 um 19:56 ]
Nochmal Senf von mir. Bin davon überzeugt, dass Frau Osthoff wirklich krank ist, und uns somit eine Beurteilung ihres, für einige als irrational empfundenem Verhalten, nicht zusteht. Ich halte die andere Entführung für viel interessanter und würde mich über einen guten Kommentar darüber freuen.
Es ist schon komisch mit den Deutschen und Entführungen. Ok, die „erste deutsche Geisel im Irak“ eignet sich wirklich nicht als herzerwärmende Homestory aber die Entführung im Jemen ist m.E. nicht weniger grotesk. Als die Entführung bekannt wurde, hiess es: Alles nur halb so schlimm, ein klizekleiner Unfall. Die noble Familie ist in ner halben Stunde wieder zu Hause. Bis jetzt (20:12 h) noch nix passiert. Dann werden die Behörden, die sich dazu berufen fühlen, nicht müde zu erklären wie toll die „Geiseln“ behandelt werden, und dass ihnen in keinem Falle auch nur ein Haar gekrümmt wird. Hä, was n das??? Auch wieder so Gentlemen – Entführer, die eigentlich wieder keine Krimminellen sind??? Sach doch mal was, Rainer. Happy New Year.
[ gesachtes von frani am 30.12.2005 um 20:19 ]
Das Magazin “Focus” hatte berichtet, Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Bagdad hätten mehrere tausend Dollar bei Osthoff gefunden. Beim Vergleich der Seriennummern der Scheine mit einem von der Bundesregierung gezahlten Lösegeld hätten BKA-Beamte Übereinstimmungen festgestellt.
So jetzt ist es raus – die soll alles zurück geben!!
[ gesachtes von Sophie am 25.01.2006 um 21:59 ]
@Sophie: Focus und BILD lügen ganz offensichtlich. Lies bitte das hier – damit sind die bösen Anschuldigungen widerlegt. Kurz gefasst: Die Entführer haben der Osthoff das Geld gestohlen und nach der Befreiung zurückgegeben. So einfach.
[ gesachtes von Rainersacht am 25.01.2006 um 23:24 ]