gesachtes vom 26.07.2006

Düsseldorf kann der nicht meinen…

“Rheinländer! Aus! Sense! Vorbei!
Noch ein Volksstamm, der dringend aus der Bundesrepublik ausgebürgert werden muss
RTL-Praktikantinnen gründen vor laufenden Kameras monodisziplinäre Du-und-ich-AGs mit genitalpanischen Leiharbeitern, bis kein Stein unter dem anderen bleibt. Was nordrhein-westfälische Parteien tun, wird ungeniert Politik genannt. Eine wunderschöne, riesig-versteinerte Spinnwebe wird als “Kölner Dom” beschimpft. Ungeniert wird Alice Schwarzer für eine Frau und was sie tagein, tagaus herumorgelt für Emanzipation gehalten. Gemeinsames Lärmen und Anbrüllen heißen die Kommunikationsformen. Exakt, wir befinden uns im Rheinland. Und die erschütternde Faktenlage verdeutlicht, das Rheinland wäre an sich erträglich, würde es nicht widerrechtlich vom Rheinländer, nun ja, bewohnt.”
(Quelle und Fortsetzung: taz vom 26.07.2006)

Der notorische Herr Rudolf läuft in der taz mal wieder chauvinistisch Amok. Diesmal meint er, seine Ressentiments gegen die Rheinländer abseichen zu müssen. So weit, so schlecht. Hätte er mal sauber recherchiert, wäre er – nach Abwischen des Schaums vorm Mund – darauf gekommen, dass er glasklar und ausschließlich Mastdarm und Arsch des Rheinlandes porträtiert: Bonn und K***. Also, uns Düsseldorfer kann er nicht meinen: Wir haben weder Privatfernsehen, noch Karneval und essen immer beim Italiener.


[ von Rainersacht um 12:29 in heimat ] [ 0459 x gelesen ] [ dazugesachtes nicht möglich ] [  ]

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