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	<title>Kommentare zu: BILDblog: Spot um des Spots willen</title>
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		<title>Von: Rainer sacht &#187; Lieber Internet-Gott,&#8230;</title>
		<link>http://www.rainersacht.de/2007-08/bildblog-spot-um-des-spots-willen.php/comment-page-1#comment-35168</link>
		<dc:creator>Rainer sacht &#187; Lieber Internet-Gott,&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 10:12:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] BILDblog: Spot um des Spots willen [...]</description>
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		<title>Von: Ich nerve &#171; Stefan Niggemeier</title>
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		<dc:creator>Ich nerve &#171; Stefan Niggemeier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 21:29:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Winter, schau&#8217;n Sie mal: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier oder [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Winter, schau&#8217;n Sie mal: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier oder [...]</p>
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		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://www.rainersacht.de/2007-08/bildblog-spot-um-des-spots-willen.php/comment-page-1#comment-35150</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 09:08:26 +0000</pubDate>
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		<description>Das Grundproblem mit der Werbung ist und bleibt halt: Ganz drauf verzichten kannst Du als Unternehmen nicht, sonst brechen Dir sehr schnell Marktanteile weg. Ist so. Deswegen pflastern jetzt alle die Landschaft zu quer durch alle Kan&#228;le, von Print &#252;ber TV bis Online und Plakat, dazu Point-of-Sale-Aktionen und Direktmarketing-Ged&#246;ns. Es ist ein Teufelskreis: Alles bl&#246;kt immer lauter, also br&#252;llt jeder umso mehr, um noch Geh&#246;r zu finden. So kann das nat&#252;rlich nicht ewig funktionieren. Woraus sich das Bem&#252;hen erkl&#228;rt, die redaktionellen Teile zu infiltrieren, Events zu schaffen, pseudoreligi&#246;se Markenkulte zu entfesseln und dergleichen mehr. Das alles hat Cordt Schnibben schon in den fr&#252;hen 90ern in zwei sehr bemerkenswerten &quot;Spiegel&quot;-Geschichten en detail beschrieben. Und die Tatsache, dass inzwischen das Internet dazukam, tut dem Wahrheitsgehalt jener Thesen keinen Abbruch. 

Ich denke, wer nur auf die nachlassende Werbewirkung auf Produktebene schielt und die kompensierenden Effekte der flankierenden Kommunikationsma&#223;nahmen nicht auf dem Schirm hat, bekommt ein schiefes Bild von der Lage. Sonst m&#252;sste man ja davon ausgehen, dass vor lauter nachlassender Werbewirkung die Leute massenhaft in Konsumstreik treten - und das ist ja nun nachweislich nicht der Fall. ;-)

Zum Rest: Recht so! Ich habe diese Form der Meinungsf&#252;hrerschaft in Bloggershausen nie angestrebt, sonst h&#228;tte ich wie die Kollegen Niggemeier und Turi auch ein Namensblog als Ego-Marketinginstrument gestartet. Nicht, dass ich nicht zu Zeiten auch mal &#252;ber diesen Schritt nachgedacht h&#228;tte. Aber so richtig gereizt hat mich das dann doch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Grundproblem mit der Werbung ist und bleibt halt: Ganz drauf verzichten kannst Du als Unternehmen nicht, sonst brechen Dir sehr schnell Marktanteile weg. Ist so. Deswegen pflastern jetzt alle die Landschaft zu quer durch alle Kan&#228;le, von Print &#252;ber TV bis Online und Plakat, dazu Point-of-Sale-Aktionen und Direktmarketing-Ged&#246;ns. Es ist ein Teufelskreis: Alles bl&#246;kt immer lauter, also br&#252;llt jeder umso mehr, um noch Geh&#246;r zu finden. So kann das nat&#252;rlich nicht ewig funktionieren. Woraus sich das Bem&#252;hen erkl&#228;rt, die redaktionellen Teile zu infiltrieren, Events zu schaffen, pseudoreligi&#246;se Markenkulte zu entfesseln und dergleichen mehr. Das alles hat Cordt Schnibben schon in den fr&#252;hen 90ern in zwei sehr bemerkenswerten &#8220;Spiegel&#8221;-Geschichten en detail beschrieben. Und die Tatsache, dass inzwischen das Internet dazukam, tut dem Wahrheitsgehalt jener Thesen keinen Abbruch. </p>
<p>Ich denke, wer nur auf die nachlassende Werbewirkung auf Produktebene schielt und die kompensierenden Effekte der flankierenden Kommunikationsma&#223;nahmen nicht auf dem Schirm hat, bekommt ein schiefes Bild von der Lage. Sonst m&#252;sste man ja davon ausgehen, dass vor lauter nachlassender Werbewirkung die Leute massenhaft in Konsumstreik treten &#8211; und das ist ja nun nachweislich nicht der Fall. ;-)</p>
<p>Zum Rest: Recht so! Ich habe diese Form der Meinungsf&#252;hrerschaft in Bloggershausen nie angestrebt, sonst h&#228;tte ich wie die Kollegen Niggemeier und Turi auch ein Namensblog als Ego-Marketinginstrument gestartet. Nicht, dass ich nicht zu Zeiten auch mal &#252;ber diesen Schritt nachgedacht h&#228;tte. Aber so richtig gereizt hat mich das dann doch nicht.</p>
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		<title>Von: Rainersacht</title>
		<link>http://www.rainersacht.de/2007-08/bildblog-spot-um-des-spots-willen.php/comment-page-1#comment-35144</link>
		<dc:creator>Rainersacht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 20:48:02 +0000</pubDate>
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		<description>Soweit mir bekannt, bewegen sich die Ver&#228;nderungen am Bekanntheitsgrad von TV-beworbenen Marken und Produkten seit einiger Zeit in schwer messbaren Regionen. Die Millarden sind nat&#252;rlich nicht rausgeschmissen; im Gegenteil: Sie machen das Qualit&#228;tsfernsehn der Privatsender erst m&#246;glich. Da hammer alle was von.

Werbewirkung l&#228;sst ja nicht nur im TV nach. Im Gegenteil: Bei der Au&#223;enwerbung ist es geradezu dramatisch und bei der Printwerbung destastr&#246;s.

Was du zur &quot;Fernsehbesoffenheit&quot; sagst, kann ich unterschreiben. &quot;Immer schon&quot; sei deshalb verstanden als &quot;immer schon seit es Privatfernsehn gibt&quot;.

Den Rest deiner Ausf&#252;hrung kann ich nicht nur nachvollziehen, sondern auch akzeptieren und w&#252;rde dich deshalb aus meiner Liste der Meinungsherrscher in Kleinbloggersdorf streichen. Recht so?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit mir bekannt, bewegen sich die Ver&#228;nderungen am Bekanntheitsgrad von TV-beworbenen Marken und Produkten seit einiger Zeit in schwer messbaren Regionen. Die Millarden sind nat&#252;rlich nicht rausgeschmissen; im Gegenteil: Sie machen das Qualit&#228;tsfernsehn der Privatsender erst m&#246;glich. Da hammer alle was von.</p>
<p>Werbewirkung l&#228;sst ja nicht nur im TV nach. Im Gegenteil: Bei der Au&#223;enwerbung ist es geradezu dramatisch und bei der Printwerbung destastr&#246;s.</p>
<p>Was du zur &#8220;Fernsehbesoffenheit&#8221; sagst, kann ich unterschreiben. &#8220;Immer schon&#8221; sei deshalb verstanden als &#8220;immer schon seit es Privatfernsehn gibt&#8221;.</p>
<p>Den Rest deiner Ausf&#252;hrung kann ich nicht nur nachvollziehen, sondern auch akzeptieren und w&#252;rde dich deshalb aus meiner Liste der Meinungsherrscher in Kleinbloggersdorf streichen. Recht so?</p>
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		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://www.rainersacht.de/2007-08/bildblog-spot-um-des-spots-willen.php/comment-page-1#comment-35142</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 17:09:40 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, zumindest verhindert TV-Werbung nicht, dass beworbene Produkte gekauft werden. Und zwar selbst dann, wenn die Werbung total panne ist. Das meine ich gar nicht mal so zynisch wie es klingt. ;-)

Tats&#228;chlich gehts in erster Linie darum, die Marke (und/oder das jeweilige Produkt) in den K&#246;pfen zu verankern. Ob Du pers&#246;nlich an die hierbei zu erzielende Awareness glaubst oder nicht, ist um es mit dem Zitterwolf zu sagen &quot;nich klausurrelevant&quot;. Die Awareness-Ver&#228;nderung ist messbar, wenngleich man die Ergebnisse der begleitenden MaFo immer mit Vorsicht genie&#223;en muss. Trotzdem: Zu glauben, dass die Milliarden M&#228;rker komplett rausgeschmissenes Geld w&#228;ren, ist denn doch zu simpel gedacht.

H&#246;rt sich vielleicht paradox an, aber das Problem mit der nachlassenden Werbewirkung ist ja dem Erfolg der Werbung geschuldet und nicht dem Misserfolg. Vor 40 Jahren, als meine Eltern den ersten Fernseher anschafften, warben vielleicht wenige 100 Marken im TV, heute sind es Abertausende. Das hei&#223;t auch zwangsl&#228;ufig, dass da viel mehr dabei ist, was Dich oder mich nicht interessiert. 

Die Fernsehbesoffenheit der Werber hat zum Teil immer noch mit den traumatischen Erfahrungen der Werbeknappheit bei ARD und ZDF zu tun, erst in den 90ern ging es ja bei den Privaten richtig ab. Von daher stimmt das mit dem &quot;immer schon so gemacht&quot; einfach nicht, es gibt noch haufenweise Branchen und Unternehmen, die so gut wie kein Werbegeld ins Fernsehen tragen.

Und noch zur Themenhoheit von meinesgleichen in Kleinbloggersdorf: Ich halte mein berufliches Themenfeld ganz bewusst weitgehend raus aus meiner Dunkelkammer. Schlie&#223;lich habe ich die Bloggerei angefangen als Lockerungs&#252;bung, um die Verkrustungen loszuwerden, die &#252;ber 20 Jahre Medienfachpresse- und Wirtschaftsmagazinschreiberei so mit sich bringen. Von daher sehe ich manches von dem, was Kollegen da in den oberen R&#228;ngen der Blogcharts so runterspulen, auch mit gemischten Gef&#252;hlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, zumindest verhindert TV-Werbung nicht, dass beworbene Produkte gekauft werden. Und zwar selbst dann, wenn die Werbung total panne ist. Das meine ich gar nicht mal so zynisch wie es klingt. ;-)</p>
<p>Tats&#228;chlich gehts in erster Linie darum, die Marke (und/oder das jeweilige Produkt) in den K&#246;pfen zu verankern. Ob Du pers&#246;nlich an die hierbei zu erzielende Awareness glaubst oder nicht, ist um es mit dem Zitterwolf zu sagen &#8220;nich klausurrelevant&#8221;. Die Awareness-Ver&#228;nderung ist messbar, wenngleich man die Ergebnisse der begleitenden MaFo immer mit Vorsicht genie&#223;en muss. Trotzdem: Zu glauben, dass die Milliarden M&#228;rker komplett rausgeschmissenes Geld w&#228;ren, ist denn doch zu simpel gedacht.</p>
<p>H&#246;rt sich vielleicht paradox an, aber das Problem mit der nachlassenden Werbewirkung ist ja dem Erfolg der Werbung geschuldet und nicht dem Misserfolg. Vor 40 Jahren, als meine Eltern den ersten Fernseher anschafften, warben vielleicht wenige 100 Marken im TV, heute sind es Abertausende. Das hei&#223;t auch zwangsl&#228;ufig, dass da viel mehr dabei ist, was Dich oder mich nicht interessiert. </p>
<p>Die Fernsehbesoffenheit der Werber hat zum Teil immer noch mit den traumatischen Erfahrungen der Werbeknappheit bei ARD und ZDF zu tun, erst in den 90ern ging es ja bei den Privaten richtig ab. Von daher stimmt das mit dem &#8220;immer schon so gemacht&#8221; einfach nicht, es gibt noch haufenweise Branchen und Unternehmen, die so gut wie kein Werbegeld ins Fernsehen tragen.</p>
<p>Und noch zur Themenhoheit von meinesgleichen in Kleinbloggersdorf: Ich halte mein berufliches Themenfeld ganz bewusst weitgehend raus aus meiner Dunkelkammer. Schlie&#223;lich habe ich die Bloggerei angefangen als Lockerungs&#252;bung, um die Verkrustungen loszuwerden, die &#252;ber 20 Jahre Medienfachpresse- und Wirtschaftsmagazinschreiberei so mit sich bringen. Von daher sehe ich manches von dem, was Kollegen da in den oberen R&#228;ngen der Blogcharts so runterspulen, auch mit gemischten Gef&#252;hlen.</p>
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